Leben wir noch in einer Demokratie?

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7 Antworten zu Leben wir noch in einer Demokratie?

  1. Herm schreibt:

    Enricos Meinung spiegelt nicht die Meinung von allen in Transition Hamburg wieder.

    Ich möchte nur auf den rein mathematischen Demokratieverlust hinweisen. Umso mehr Menschen es gibt, bei gleichbleibender Abgeordentenzahl, umso weniger zählt die Stimme des Einzelnen. Da mehr Stimmen pro Abgeordneten gelten. De Facto ist Bevölkerungswachstum gleichzeitig Demokratieverlust.

  2. Enrico schreibt:

    Ja, Hermann hat recht, es geht um meine persönliche Ansicht zu diesem Thema. Ich weiß, dass ich einigen sehr sozial eingestellten Menschen mal wieder was an den Kopf geknallt habe. Aber ihr dürft mich das auch gern spüren lassen, dass ihr eine andere Meinung habt. Ich werde damit klarkommen und es euch nicht verübeln. Frei nach Erich Mielke: „Ich liebe euch doch alle“ – na ja fast. grins.

  3. Krish schreibt:

    Also, persönliche Meinung schön und gut, aber was hat das mit Transition zu tun? Wer hier etwas postet sollte im Hinterkopf haben, dass sie/er auch für die Initiative Spricht und damit verantwortlich umgehen. Wir sollten diese Seite nutzen, um für das Netzwerk und interessierte passende, themenbezogene Beiträge zu posten (wie es ja auch meist geschieht), für alles andere kann man sich ja problemlose einen privaten Blog einrichten.

  4. Enrico schreibt:

    Hi Krish,

    ich hatte bisher bereits 2 Artikel dieser Art im Transitionblog veröffentlicht. Ich denke schon, dass Themen wie Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie uns alle angehen und sie zu pflegen, verbessern sowie verteidigen sinnvoll ist. Wenn es von der Mehrheit im Kernteam gewünscht wird, werde ich gesellschaftskritische Artikel hier nicht mehr veröffentlichen.

  5. Karin Kahlbrandt schreibt:

    Ich bin hier nur zufällig gelandet – wir gründen gerade eine Transition-Gruppe, da habe ich mal ein bisschen rumgeschaut. Ich finde schon, dass Demokratie ein Thema für den Transitionblog ist – wir wollen unsere internen Entscheidungen ja auch demokratisch finden. Allerdings sollen da alle Abstimmenden wissen, worum es geht. Eine Volksabstimmung über eine Verfassung Deutschlands finde ich deshalb – zumindest zur Zeit – tatsächlich gefährlich. Man muss da gar nicht bis zu den Nazis zurückblicken, auch Roland Koch hat seine Hessenwahl mit einer Unterschriftenaktion gegen Ausländer gewonnen. Das Stimmrecht von den Steuern abhängig zu machen finde ich absurd. Sorry, aber Geld ist nicht alles – diese Ausgrenzung von Teilen der Bevölkerung finde ich in einem Transitionblog erschreckend. Enrico, dein Beitrag ist interessant, es gibt Teile, denen ich zustimme und Teile, die ich ablehne. Diskussionswürdig ist der Beitrag auf auf jeden Fall, ich werde meine Freundinnen + Freunde darauf aufmerksam machen! Viele Grüsse aus dem Harz in meine alte Heimat Hamburg!

  6. Enrico schreibt:

    Hi Karin,

    mein japanischer Lehrer hat uns Schülern auf einem Lehrgang mal folgendes mitgegeben: Er fragte uns, welche Charaktereigenschaften wir für besonders wichtig halten. Einige Schüler antworteten. Er selbst hielt MUT für entscheident. Ich teile seine Meinung. Und deshalb würde ich auch sagen: Mut zu einer Verfassung. Auch wenn es in diesem Land Leute gibt, die noch dem Nationalsozialismus anhängen (Roland Koch von der CDU gehört sicher nicht dazu) – bin ich überzeugt, dass dieses bei einer Abstimmung über die Verfassung keine Rolle spielen dürfte. Ich wünschte es gäbe mehr Mut und weniger Bedenken. Mir fallen noch 3 Beispiele für besonderen Mut ein. Das waren die Münchener Studenten der Weißen Rose (Geschw. Scholl), die Leute um Graf von Stauffenberg und Angehörigen der katholischen Kirche ein, die den Papstbrief „Mit brennender Sorge“ vervielfältigt und verteilt hatten.
    Dann viel Freude bei eurem Transitionprojekt.
    Viele Grüße

  7. Karin Kahlbrandt schreibt:

    Hi Enrico,
    natürlich ist Roland Koch kein Nazi, das habe ich nicht gemeint. Es geht mir um den schmutzigen kleinen Trick des „irgendeine Gruppe ist Schuld an irgendwas“ und damit Wahlkampf machen. Das könnte auch von anderen Personen und Parteien kommen (und die würde ich dann auch nicht Nazis nennen). Ich fände es auch durchaus richtig GEMEINSAM mit allen relevanten Gruppen (also neben den Parteien auch Verbänden, Religionsgemeinschaften, NGO’s etc) eine Verfassung zu erarbeiten. Eine Abstimmung darüber könnte meiner Meinung nach aber nur erfolgen, wenn vorher eine breite Diskussion und Aufklärung stattfinden würde – am besten wäre natürlich, jeder würde mitdiskutieren. Mit Bildzeitungsbildung und Feindbildern im Kopf wäre das kaum möglich.
    Mut halte ich auch für eine ganz wichtige Eigenschaft, aber da gibt es noch mehr. In der Vielfalt der Menschen liegt für mich das ganz grosse Potential.

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