Neues aus dem Transitiongarten

Im Monat März ging es im Transitiongarten Prisdorf wieder richtig vorran. Anhand von Bildern werde ich kurz beschreiben, was sich so alles getan hat.

Umgraben

Umgraben

Eines der obersten Prioritäten war das Anlegen von Beeten. Die besondere Schwierigkeit ergab sich daraus, dass wir es mit einem stark lehm- und tonhaltigen Boden zu tun haben, der mit Gras bewachsen war. Aber wir gaben uns nicht die Blöße und es wurde ordentlich Erde umgebrochen. Als Bodenverbesserungsmaßnahme wurde erstmal 6,5 m^3 Komposterde besorgt, die nach und nach auf den Beeten verteilt wird. Zur Zeit gibt es 9 Personen, die sich um die Beete kümmern. Jeder hat da so seine ganz eigenen Vorstellungen. Von einem Mandalabeet über Rund-, Halbrund und Rechteckbeeten bis hin zu Intensivbeeten ist alles dabei. Weiter gibt es ein erstes Gemeinschaftsbeet. Das Hermann – Enrico – Sinuskurvenbeet entstand in einer spontanen Aktion und war nach 2 Stunden fertig.

Frank, Beet und Tümpel

Frank, Beet und Tümpel

Frank, unsere 1. Adresse wenn es um die verschiedenen Permakulturelemente geht, hat in der Mitte seines Beetes ein Loch ausgehoben um eine Wasserstelle für Frosch/Lurch und andere kleine Tierarten zu schaffen. Die Wasserstelle wurde mit Lehm geformt und abgedichtet, der vor Ort reichlich zur Verfügung steht. Ein Zufluss von Regenwasser vom Dach soll zukünftig den Tümpel mit Wasser speisen. Die umliegenden Beete fügen sich dabei schön in das Gesamtbild ein.

Säen von Sommerweizen

Säen von Sommerweizen

Ich probiere mich in der Methode des Grow-Biointensive-Mini-Farmings. Besonderen Wert wird bei dieser Methode auf den Humusaufbau durch eine intensive Kompostwirtschaft gesetzt. Dazu ist es notwendig, dass ca. 60% der Gesamtpflanzen speziell für den Kompost angebaut werden. Dieses sind z.B. Luzerne, Weizen, Roggen, etc. Natürlich sollen dabei die Weizen- und Roggenkörner zu Brot verarbeitet werden. 30% der Pflanzen werden Hochkaloriepflanzen wie Kartoffeln und Topinambur sein. 10% der Beetfläche ist dem Gemüse verbehalten. Insgesamt kann so auf ca. 450m^2 Beetfläche der Jahresbedarf an Kalorien für eine Person gedeckt werden, vorrausgesetzt der Boden ist dafür gut präpariert und man ernährt sich vegan.

Aufräumen

Aufräumen

An einem Freitag  packte uns der Ehrgeiz und wir sorgten gemeinsam für Ordnung und Sauberkeit in der Laube und im Geräteschuppen. Dieses war notwendig geworden, weil viele Materialien zusammengetragen und erstmal irgendwo wo Platz war, abgelegt wurden. Wir hoffen natürlich, dass wir so schnell erstmal nicht wieder aufräumen müssen. Ein Aufräumen der besonderen Art führten wir mit unserem Gartennachbarn durch. Durch eine 2,5 Mannstunden Arbeitsspende in seinem Garten, kam er mit seinem Häcksler vorbei, und aller Baumschnitt und sogar ganze Bäume landeten im Schlund des Ungetüms.

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