Wohnungsbau vs. Kleingärten

Die Stadt Hamburg forciert derzeit stark den Wohnungsbau. Als ich dann gestern auf dem Weg zu meinem Garten war, fand ich da so ein Schild, wie man es sonst so von den Wahlen her kennt. Dort wurde das Hebebrandquartier angekündigt. Es soll ein neues Areal überwiegend mit neuen Wohnungen bebaut werden, wo zur Zeit mehrere Kleingartenvereine ihr zuhause haben. Am 16. Juni ist ein Termin, wo ich dann nach Anmeldung mich mal schlau machen werde, was mit den Kleingärten so passieren soll. Im Internet kann man auch schon lesen, wie man den „lästigen“ Bürgerprotesten am besten begegnet.

Ich habe so das Gefühl, dass unter dem Namen „Wachsende Stadt“ schöne Naturparadiese wie Kleingärten schonungslos dem Beton geopfert werden sollen. Besonders kritisch sehe ich daher weiter wachsende Städte aus Sicht von Peak Oil. Wie sollen denn später einmal die 2 Millionen Hamburger versorgt werden, wenn Transportenergie sehr teuer und die Flächen für das urbane Gärtnern immer weniger werden? Warum schaut man nicht mal nach Griechenland, wo es in der Krise einen Trend zurück aufs Land gibt, weil immer mehr Menschen in den Städten arbeitslos werden? Hier ein Link dazu. Wie gehen wir als Transition Initiative mit diesen Zuständen um? Die regionale Ernährung ist ein Hauptbestandteil, damit ein geordneter Wandel in eine Zeit ohne fossile Energieträger erfolgen kann.

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2 Antworten zu Wohnungsbau vs. Kleingärten

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